Erläuterungen zum Schulbetrieb seit dem 11. Januar 2021

Liebe Eltern, liebe Besucher unserer Homepage, 

zuerst einmal wünsche ich Ihnen, natürlich auch im Namen unserer Teams, von Herzen ein gutes und gesundes Jahr 2021! Ich danke Ihnen abermals für Ihre großartige Kooperation und Geduld. Bitte sehen Sie uns nach, dass wir nicht in gewohnter Weise alle Ihre Anfragen kurzfristig beantworten konnten. 

Die leider auch mit Jahresbeginn äußerst unsichere Infektionslage hat dazu geführt, dass seit dem 11.01.2021 der Präsenzunterricht ausgesetzt ist und seit 13.01.2021 verpflichtend Distanzunterricht in allen Schulen und Schulformen erteilt wird.  
Erst nach der Ministerkonferenz am 05.01.2021 erhielten die Schulen am Donnerstagnachmittag, 07.01.2021, vom MSB verbindliche Informationen zur Aussetzung des Präsenzunterrichts und zur Betreuungssituation ab 11.01.2021. 

Diese Umstellung stellt eine wirklich große Herausforderung dar, der wir nur aufgrund des außerordentlichen Engagements aller Beteiligten gerecht werden können.  

Nachstehend einige neue Regelungen ab 11. Januar 2021  

– Für alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 6 findet in ihrer Schule ein Betreuungsangebot statt, wenn die Eltern erklären, dass die Kinder nicht zu Hause betreut werden können. 


– Wie Sie bereits von den Schulleitungen informiert wurden, hat das Ministerium für Schule (MSB) alle Eltern aufgerufen, ihre Kinder – soweit möglich – zuhause zu betreuen, um so Kontakte zu reduzieren. Für die Betreuung ist eine Anmeldung erforderlich. Eltern werden gebeten, möglich frühzeitig und verlässlich (zur Bildung konstanter Gruppen) ihren dringenden Betreuungsbedarf anzumelden. 

 
– Während der Betreuungsangebote findet zwar kein regulärer Unterricht statt, gleichwohl sollen die Kinder in der Schule am Distanzunterricht teilnehmen. Das dafür als Aufsicht vom MSB angedachte schulische Personal steht in den Schulen nicht oder nicht ausreichend zur Verfügung. Gemeinsam mit den Schulen haben wir den Anspruch, gerade die Jüngsten beim Distanzunterricht in der Schule bestmöglich zu begleiten und zu unterstützen. Daher wurden spontan neue Ganztagskonzepte entwickelt und die Einsatzzeiten unserer Teams im Rahmen der personellen Möglichkeiten auf den Vormittag ausgedehnt. 

– Der zeitliche Betreuungsumfang entspricht dem regulären Unterrichts- und Ganztags- bzw. Betreuungszeitraum. 

(Die ausführlichen FAQs des MSB finden Sie hier

Seit Mitte März 2020 arbeiten wir nun ohne Unterlass daran, uns auf die immer wieder veränderten Rahmen- und Hygienebedingungen einzustellen, unsere Mitarbeiter und Ihre Kinder bestmöglich zu schützen und unsere Teams trotz Corona-bedingter zahlreicher Ausfälle arbeitsfähig zu erhalten. 

Anders als im Frühjahr vergangenen Jahres, sind die Schulen derzeit geöffnet.  
Eltern entscheiden, ob ihr Kind am Betreuungsangebot in der Schule teilnimmt.  
Das bedeutet, dass wir verpflichtet sind, im Rahmen des Normalbetriebs Ganztags- und Betreuungsangebote – einschließlich der regulären Schulverpflegung – bereit zu halten.  

Des Weiteren müssen wir durch Vorhaltung unseres Personals dafür Sorge tragen, dass wir sofort bei Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts unsere Leistungen für Ihre Kinder in vollem Umfang wieder erbringen können. Als gemeinnützige Organisation sind uns dabei auch wirtschaftliche Grenzen gesetzt, insbesondere durch den hohen Personalaufwand aufgrund der kleinen Betreuungsgruppen und Hygieneanforderungen. 

Sie werden verstehen, dass das für uns einen ungeheuren Kraftakt darstellt. Umgekehrt verstehen wir natürlich auch, dass Sie Beiträge zurückerhalten möchten, wenn Ihr Kind nicht oder nur teilweise an der Betreuung teilnahm.  

Warum wurden die Beiträge Anfang Januar eingezogen? 

Die Januar-Beiträge (für Betreuung und Mittagessen) wurden regulär eingezogen, da zum Zeitpunkt der Vorbereitung des Bankeinzugs im Dezember noch nicht klar war, wie es nach den Weihnachtsferien weitergeht.  

Dies wurde erst am 07.01.2021 rechtsverbindlich durch das Schulministerium bekannt gegeben.  

Bei den monatlichen Beträgen handelt es sich um Teilbeträge eines Jahresbeitrages. Der Jahresbeitrag für ein Schuljahr wird gleichmäßig auf 12 Kalendermonates des Schuljahres (01.08. bis 31.07., unabhängig von den Ferien) umgelegt.   

Gemäß geltender Kooperationsvereinbarungen mit den Schulträgern und gem. der erlasslichen Vorgaben des MSB müssen wir eine Betreuung zu jeder Zeit leisten können und sowohl das notwendige Personal als auch ggf. Verpflegung und Materialien dafür vorhalten.  

Die Schulen sind geöffnet, die Betreuungsverträge, ggfs. einschl. der Vereinbarung bzgl. Mittagessen, sind weiterhin uneingeschränkt gültig, denn für alle Kinder besteht die Möglichkeit, an der Notbetreuung teilzunehmen. Daher sind wir verpflichtet, im Rahmen des Normalbetriebs Ganztags- und Betreuungsangebote – einschließlich der regulären Schulverpflegung – vorzuhalten. Dadurch wird sichergestellt, dass Eltern, die eine Betreuung benötigen, insbesondere auch bei geänderten Betreuungsbedarfen, das Betreuungsangebot in Anspruch nehmen können. 
 

Werden die Elternbeiträge zurückerstattet? 

Laut Auskunft des MSB werden für den Monat Januar die Elternbeiträge für Angebote im Rahmen des Grundlagenerlasses BASS 12-63 Nr. 2 „Gebundene und offene Ganztagsschulen sowie außerunterrichtliche Ganztags- und Betreuungsangebote in Primarbereich und Sekundarstufe I“ zurückerstattet. Die konkrete Abwicklung liegt bei den Kommunen. 

Die Beantragung dieser Rückerstattung durch die Kommunen beim Land ist bisher noch nicht geregelt. Wir stehen mit allen Kommunen in engem Austausch. Sobald wir die Erstattungen erhalten, werden wir diese an Sie weiterleiten. 

BITTE WARTEN SIE INFORMATIONEN ÜBER DIE WEITERE VORGEHENSWEISE AB. 

BITTE WIDERRUFEN SIE KEINE LASTSCHRIFTEINZÜGE. 

Die dadurch entstehenden Bankgebühren sowie die Beträge für ggfs. unrechtmäßige stornierte Lastschrifteinzüge werden wir in Rechnung stellen müssen. 

Werden die Elternbeiträge für Kurzbetreuung/päd. Übermittagbetreuung SEK I für Februar eingezogen? 

Wir werden die weiteren Regierungsentscheidungen abwarten müssen. Sicher ist, dass alle Teams einsatzbereit sind. 

Wir hoffen sehr, dass das Schulministerium frühzeitig darüber informieren wird, damit wir rechtzeitig die notwendigen Vorbereitungen treffen können.  

BITTE WARTEN SIE INFORMATIONEN ÜBER DIE WEITERE VORGEHENSWEISE AB. 

BITTE WIDERRUFEN SIE KEINE LASTSCHRIFTEINZÜGE. 

Die dadurch entstehenden Bankgebühren sowie die Beträge für ggfs. unrechtmäßige stornierte Lastschrifteinzüge werden wir in Rechnung stellen müssen. 

Werden die Mittagessenbeiträge zurückerstattet? 

Der Mittagessenbeitrag wird pauschal für ein Schuljahr berechnet und ebenfalls gleichmäßig auf 12 gleiche Teilbeträge pro Monat (01.08. bis 31.07., unabhängig von den Ferien) umgelegt.  

Während des laufenden Monats ist eine Rückerstattung oder Teilerstattung natürlich nicht möglich. Frühestens wenn der Monat abgeschlossen ist und weitere Regierungsentscheidungen bekannt gegeben wurden, kann eine Aufstellung erstellt werden. Um diesen zusätzlichen Verwaltungsaufwand bewältigen zu können und insbesondere im Hinblick auf womöglich weitere Einschränkungen des Schulbetriebs bspw. Verlängerung des Distanzunterrichts, erfolgt eine Abrechnung mit den Beiträgen zum Ende des Schuljahres. Hierzu werden alle Tage pro Kind erfasst, an denen kein Mittagessen bestellt worden ist. 

BITTE WARTEN SIE INFORMATIONEN ÜBER DIE WEITERE VORGEHENSWEISE AB. 

BITTE WIDERRUFEN SIE KEINE LASTSCHRIFTEINZÜGE. 

Die dadurch entstehenden Bankgebühren sowie die Beträge für ggfs. unrechtmäßige stornierte Lastschrifteinzüge werden wir in Rechnung stellen müssen. 

Warum wurden die Beiträge für die Ferienbetreuung im Januar nur anteilig zurückerstattet? 

Die Durchführung der für Anfang Januar geplanten Ferienangebote wurde durch die Landesregierung leider kurzfristig untersagt. Auch wir fanden dieses Durchführungsverbot so kurz vor Weihnachten für die bereits vollumfänglich geplanten Ferienangebote sehr bedauerlich. Gerade in dieser besonderen Zeit, möchten wir doch für unsere Jüngsten mit schönen Angeboten, die Spaß und Freude machen, für etwas mehr Unbeschwertheit sorgen.  

Die Ferienspielbeiträge wurden anteilig erstattet, wobei Personalkosten, die ausschließlich für die Ferienbetreuung entstanden sind, nur teilweise berücksichtigt wurden. Erstattet wurden die Kosten, die definitiv nicht angefallen sind, also Mittagessenbeiträge sowie das Bastelmaterial, das nun der OGS zur Verfügung steht. 

Die Elternbeiträge für Ferienangebote decken nur einen kleinen Teil der tatsächlich entstehenden Personalkosten. Gerade die derzeit strengen Hygienebedingungen und Aufteilung der Kinder in Kleingruppen erhöht den Personalbedarf bei gleichzeitiger Reduzierung der Teilnehmerzahl. Eine kostendeckende Finanzierung der Maßnahmen ist derzeit durch Elternbeiträge nicht möglich. 

Daher bitten wir freundlich um Ihr Verständnis und um Ihre Solidarität, gemeinsam dafür Sorge zu tragen, dass für die MitarbeiterInnen, die so großartiges leisten, keine Nachteile durch das wiederholte Durchführungsverbot entstehen. 

Schülergarten gGmbH 

Petra Reingen 
Geschäftsführerin 

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